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Tiere begleiten uns auf so viele wunderbare Arten.
In diesem Blog schreibe ich über sämtliche Themen rund ums Tier und alle Dinge, die einen als Tierhalter beschäftigen.

Ich möchte Wissen, Erfahrungen und Gedanken teilen und freue mich immer über eure Feedbacks, Anregungen und eigene gesammelte Erfahrungen.
 

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Tierheilpraktik - eine unverzichtbare Ergänzung zur Schulmedizin

  • Autorenbild: Christiane Burghoff
    Christiane Burghoff
  • 25. März
  • 3 Min. Lesezeit

Immer mehr Tierhalter , die meisten davon Hundehalter, suchen nach ganzheitlichen Wegen, Ihre Tiere zu begleiten und zu unterstützen. In diesem Zusammenhang gewinnt die Arbeit von Tierheilpraktikern, Tierphysiotherapeuten und -osteopathen, zunehmend an Bedeutung.

Wichtig ist dabei, eins ganz klar zu sagen:

Tierheilpraktiker ersetzen keinen Tierarzt! Bei akuten Beschwerden, Notfällen oder ernsthaften Erkrankungen , sollte ein Tierarzt immer die 1. Anlaufstelle sein.


In der Tierheilpraktik wird das Tier ganzheitlich betrachtet, das heisst das gesamte Wesen, die Lebensumstände und das innere Gleichgewicht werden in Augenschein genommen.

Genau hier kann die Heilpraktik unterstützen,begleiten und Impulse setzen, die der Selbstheilung helfen.

Gute Therapeuten geben den Haltern auch Übungen „an die Hand“, die sie jederzeit und in regelmäßigen Abständen, selbst durchführen können und noch mehr das Gefühl haben, selbst was zur Genesung des Tieres beizutragen.

Hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, da ich selbst mit unserem Hovawart Feivel über einen langen Zeitraum, sogar Jahre die Hundephysio als auch die Tierheilpraktik in Anspruch genommen habe. Ich weiß, wieviel Trost und Erleichterung sie bringen können.

Ganz besonders in den letzten Lebensphasen hat die Betreuung durch einen Tierheilpraktiker ihm sehr geholfen und mir gezeigt, wie wertvoll diese zusätzliche Unterstützung sein kann. Ich möchte es gern an einem direkten Beispiel erklären:

Feivel hatte Arthrose im Rücken und in den Carpalgelenken ( Handgelenke ), auch hatte er zuletzt durch Hüft- und Rückenbeschwerden eine Schonhaltung angenommen, um eben genau diese Bereiche zu entlasten, aber in der Konsequenz seine Vorderhand und den Schulterbereich mehr beanspruchte und dadurch eine sehr verspannte Nackenmuskulatur hatte, auch durch seine Arthrose fiel ihm das Laufen( und Pfoten heben ) zunehmend schwerer, so das er öfter stolperte und hinfiel.

Ein Arzt kann zwar ein Schmerzmittel geben, welches auch gezielt für Arthrose abgestimmt werden kann und auch hilft, aber eben das Problem nicht löst bzw. eben nur das Symptom in dem Moment behebt.


In der Behandlung wurde Feivel viel massiert und durchbewegt , d.h. sämtliche Gelenke an der Vorder- und Hinterhand wurden „in Bewegung“ gebracht. Denn auch wenn Bewegung bei Arthrose wehtut ( viele werden es selbst kennen ), ist es noch viel schlimmer keine Bewegung zu haben, denn dann verschlimmert sich die Arthrose auch ganz schnell.

Heißt, man muss doch immer irgendwie in Bewegung bleiben, sonst wird ein Gelenk steif(er).

Hierzu gab es tolle Übungen an die Hand, die ich täglich machen konnte und noch weitere wertvolle Tips ( pflanzliche Kautabletten, Wickel, Muskelcreme usw. )

Das alles im Gesamtpaket hat unserem Feivel wirklich sehr geholfen! Natürlich lässt sich eine Arthrose nicht heilen, aber man kann den Verlauf verlangsamen und erträglicher für den Patienten machen, egal ob Mensch oder Hund :)



Ein ganz besonders wichtiger Aspekt FÜR MICH, war das ich einen Tierheilpraktiker gefunden habe, der zu uns nach Hause gekommen ist. Das hat alles für uns soviel leichter und angenehmer gemacht. Wir hatten nun einmal einen sehr großen und schweren Hund, den man nicht „mal eben“ ins Auto heben kann, denn mit zunehmendem Alter und den „Gebrechen“ wird es immer anstrengender den Hund ins Auto zu bekommen, insbesondere wenn dieser das Auto fahren einfach nur schrecklich findet und im Kofferraum einen Puls von 200 bekommt.

Die Hunderampe, die wir extra angeschafft hatten, um Feivel das Ein- und Aussteigen leichter zu machen, konnten wir auch wieder entsorgen, denn wenn er sich nicht gerade stur wie ein Esel davor gestellt hat, ist er beim nächsten Versuch die Rampe seitlich heruntergerutscht bzw. gefallen, hat sich noch mehr weh getan und wieder eine negative Verknüpfung mehr dazu bekommen.


Lange Rede, kurzer Sinn…. Mit einem Hund der es hasst Auto zu fahren, ist ein emphatischer und freundlicher THP einfach nur Gold wert! Feivel konnte stressfrei und entspannt Zuhause behandelt werden.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an www.natürlich-therapieren.de

Ich bin mir sicher, dass wir uns, ohne ihn, sicher schon viel früher hätten von Feivel verabschieden müssen.


Doch auch wenn ich heute die Heilpraktik und Physiotherapie hervorhebe, sind die Tierärzte natürlich genauso wichtig!

Ich denke, das perfekte „Zusammenspiel“ besteht aus dem Mix aus Schulmedizin und einer unterstützenden Physiotherapie und/oder Heilpraktik.

So wird der Fellnase optimal geholfen.

Ganz egal ob Hund, Katze, Pferd, Häschen oder Hausschwein ;)



 
 
 

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"Die Liebe zu allen Lebewesen, ist die edelste Eigenschaft des Menschen."
( Charles Darwin )

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